Sonntag, 31. Januar 2010

Rotkäppchen Puschen

Ein kleines Mädel hat sich rosane Rotkäppchen-Puschen gewünscht.
Die habe ich heute fertig bekommen.


Genäht habe ich sie diesmal nach dem bepuscht-Schnitt von LinVins. Ist wesentlich einfacher, als ständig selbst etwas zusammen zu fummeln. ;)
Die Stickies sind aus der "Frl. Roth im Märchenwald" Stickserie von luzia pimpinella.


Die Oberseite der Puschen sind aus Stoff, welchen ich nochmal mit unifarbenen Baumwollstoff abgefüttert habe, damit sie nicht zu dünn sind. Das Leder der Sohlen habe ich von Manu-Faktur.
Die Löcher fürs Gummiband im Vorderteil der Puschen sind Knopflöcher, welche mit Vlieseline verstärkt wurden.

Es hat Spaß gemacht, mal wieder Puschen zu nähen. Und der Schnitt lohnt sich wirklich!

Morgen gehen die Puschen dann auf Reisen. :)

lg,

Freitag, 22. Januar 2010

Elefanten-Zwilling

Hallo, ich bin Eli. Ich bin schon etwas älter und ich wurde von meinem Besitzer sehr geliebt, wie man sieht. :)


Da ich schon sehr morsch bin und beim waschen das Füllmaterial immer zusammenfällt, ich außerdem sowieso schon notdürftig geflickt wurde, sollte ich nun generalüberholt werden. Und das hat Kai Anja getan:


Ich bin mit dem Stoffelefanten nach Serukid gefahren, um die passenden Stoffe zu besorgen.
Die einzelnen Körperteile habe ich per Malerplane abgenommen.
Augen habe ich bei Tiekids.de gefunden.
Das abzeichnen der einzelnen Schnittteile war gar nicht so einfach, denn der Elefant war echt schon sehr außer Form. ;)


Das Gesicht des Elefanten war am schwierigsten, hier sieht er noch etwas aus, wie eine Maus.


Den Kopf hatte ich dann nach einigen Stunden fertig.


Hier nochmal zum Vergleich.


Weiter ging es mit dem Körper. Zuerst habe ich die Arme und Beine genäht, dann angebracht.


Danach musste der Kerl gewendet werden. Dazu habe ich unten am Hinterteil eine Wendeöffnung gelassen, die ich nachher mit dem Matratzenstich geschlossen habe.


Hier hatte er noch die gleiche Größe, wie der alte Elefant. Nach dem Ausstopfen sah er größer aus, aber ich habe nachgemessen, die Maße der einzelnen Schnitteile stimmen überein.


Und hier ist der Elefant ausgestopft. Damit das Gesicht in Form bleibt, habe ich Volumenvlies von innen fixiert. Dasselbe habe ich bei den Ohren auch gemacht.


Und hier nochmal die beiden zusammen.


Puh, sowas mache ich in nächster Zeit bestimmt nicht nochmal. Für kein Geld der Welt.
Ich bin soooo gespannt, wie und ob der neue Elefant gut ankommt. Und glücklich bin ich, dass das doch so gut hingehauen hat. :)

Und jetzt wünsche ich Euch ein schönes Wochenende.

lg,

Donnerstag, 21. Januar 2010

Backuplösung für die schmale Mark

Backups sind sehr wichtig, das weiß jeder.
Irgendwann geht's doch nicht mehr gut und ruckzuck sind die Daten weg.
Ist mir auch schon passiert, seitdem habe ich eine Backupplatte, die jeden Morgen meine Daten sichert. Bei Apple ist das auch ganz einfach, hier gibt es TimeMachine.

Gestern habe ich gelesen, dass man bei Google Docs nun auch Dateien jeglicher Art hochladen kann.
Ich habe es bisher immer so gehandhabt, dass ich z.B. meine Stickmuster und Ebooks, die ich zunächst auf meiner Festplatte gespeichert habe, zusätzlich noch an meinen eigenen Google Mail Account geschickt habe, damit ich sie, falls doch mal was passiert, immer noch habe. (Hier finde ich z.B. die Lösung von Emblibrary und Urban Threads super, da kann man seine gekauften Dateien IMMER im Mitgliederbereich herunterladen.)
Die Mails habe ich dann mit Labeln versehen, damit ich die Muster immer wieder finden kann.
Aber die Maillösung ist auch nicht die beste, denn die Suche in Google Mail ist irgendwie bescheiden.

So. Und jetzt gibt es halt Google Docs. Auch schon seit längerer Zeit. Hier speichere ich z.B. Dokumente, bei denen es nett ist, dass ich sie auch mal woanders nutzen kann. In meinem Falle sind es berufliche Dokumente, Bewerbungen und mein Lebenslauf z.B..
Man kann die Dokumente zum Teil super bearbeiten, wie mit einer Office-Lösung. Aber das ist ja eigentlich nicht das Thema.

Bei Google Docs hat man 1 GB Speicherplatz. Das sollte ja für kleinere Dokumente erstmal reichen, denke ich. Aber wenn es nicht reicht, dann hat man folgende Optionen, den Speicherplatz zu erweitern:

20 GB ($5.00 USD pro Jahr)
80 GB ($20.00 USD pro Jahr)
200 GB ($50.00 USD pro Jahr)
400 GB ($100.00 USD pro Jahr)
1 TB ($256.00 USD pro Jahr)

5$ sind umgerechnet im Moment gerade mal 3,55 EUR. Die man NUR zahlen muss/kann, wenn der 1 GB nicht reichen sollte.
Dafür hat man seine Dateien gesichert und kann darauf auch bei einem Festplattencrash zugreifen.

Ich freue mich über die Lösung und freue mich auch, dass ich mein Postfach nun endlich wieder frei räumen kann, weil ich meine Dateien nun bei Google Docs sichern kann.

Für Google Docs braucht man einen Google Account.
Mit diesem Google Account hat man gleichzeitig Zugriff auf Google Mail, Picasa Webalben (für die Win-Nutzer unter uns gibt's ja sogar zum Verwalten das tolle Tool Picasa), Google Docs und noch viel, viel mehr.
Auch kann man blogger mit den ganzen Google-Klamotten verknüpfen, es ist ja auch ein Google Dienst.

Ich hoffe, dass euch dieser Tipp vielleicht hilfreich sein kann.

lg,

Mittwoch, 20. Januar 2010

hier wird auch in

SAMLA gesammelt



allerdings werden einige auf ausrangierte klopapier-/küchenpapierrollen gewickelt. das als notlösung für verlorengegangene gummibänder.

mehr - und schönere varianten ;-) - findet ihr unter nic´s post.

lg
anke

ps: ich glaub, das war heute rekord *g* 4 posts an einem tag

Bänderaufbewahrung

Nic fragte, wie wir unsere Bänder aufbewahren.
Hier gibt's nur Kiste auf, Band rein, Kiste zu. ;)


Damit sie sich nicht verknoten, kommt eben ein Gummiband um die Bänder.

lg,

nochmal wegen der

mäusezähnchen

dieser post diente für mich als inspiration

(foto von rose hip)


bei flickr könnt ihr noch mehr beispiele sehen.

viel spaß!

lg
anke

die IVY geht an...

danke für eure netten kommentare! ich freu mich immer über jeden!

die auswahl hab ich wieder random.org überlassen
1 aus 49, da ich 5 nicht mit in die lostrommel geschmissen habe.
(stephi, Marion(SiMa), meine mutt, Sabine - ich denke das ist ok *g* und minerva)


gewonnen hat also *trommelwirbel*

steffi - Mein kreativer Zeitvertreib

Steffi hat gesagt...
Das sieht praktisch aus, sowas steht bei mir noch ungenutzt in der Ecke

Ivy würde ich supergerne haben, denn bei meiner letzten Bestellung gabs den nicht mehr ;-((((
Steffi

Januar 17, 2010

schickst du mir bitte deine adresse per mail? - danke!

lg
anke

Dienstag, 19. Januar 2010

la robe CARESSE

ist mir bei ravelry über den weg gelaufen.

la robe CARESSE - front

ich kann zwar kein wort französich, aber sowas kann mich nicht abschrecken ;-)

la robe CARESSE - front

zum glück gibt es im netz ja diverse übersetzungsprogramme die helfen.

la robe CARESSE - ftont

wenn man einmal das system verstanden hat, ist es auch kein problem mehr. es handelt sich hierbei um verkürzte reihen. es gibt dazu auch diverse anleitungen auf deutsch. einfach mal googlen.

die vorderseite habe ich mit einer knopfbrosche etwas aufgelockert.

la robe CARESSE - front detail

ohne schien es mir zu langweilig.

den saum habe ich auch mit mäusezähnchen verziert.

la robe CARESSE - detail

zuerst wird der saum mit stickgarn umkettelt. die so entstandenen schlaufen kann man dann mit festen maschen umhäkeln und setzt dann die mäusezähnchen drauf.

la robe CARESSE

die rückansicht zieren zwei schöne knöpfe

la robe CARESSE - back

la robe CARESSE - back

la robe CARESSE - back

und das schönste zum schluß:

die anleitung ist FOR FREE!!!

und für die puppe gibt es auch eins.

lg
anke


Montag, 18. Januar 2010

Zwergen - Jogginganzug

Das Kindlein geht ja nun zum Kinderturnen und da musste ein Jogginganzug her.


Es ist eine Kombi aus Zoe und Oona Hose entstanden. Die Zoe ist aus tollem, lilanen Interlock und Stretchjersey. Die Jogginghose ist aus weichem Nicky und die Beinabschlüsse aus Stretchjersey passend zum Shirt. Bestickt habe ich den Pulli und die Hose mit dem Zwergenpaar von Huups (luzia pimpinella).


Die Zoe ist schon in Größe 122 genäht, da der Kurzen die Ärmel bei 116 gerade zu kurz werden. Scheint noch etwas lang zu sein, aber man kann die Ärmel ja umkrempeln. ;)


Ich habe auf das Shirt das Satinstich-Zwergenpaar gestickt und als Applistoff den Nicky der Hose genommen.


Die Hose ist in Größe 110/116 mit verlängerten Beinabschlüssen. Sollte auch noch etwas passen. ;) Leider kann man auf keinem der Bilder die richtigen Farben erkennen, hier sieht es am ähnlichsten aus.
Oben durch das breite Bündchen habe ich eine Glitzerkordel (Schnürband) gezogen und mit einem Kordelstopper gesichert. So kann man die Weite gut verstellen, falls die Hose doch zu locker sitzen sollte.


Auf die Nickyhose habe ich noch ein kleines Redwork-Zwergenpaar auf das linke Hosenbein gestickt.

Ich hoffe, dem Kindlein passt und gefällt der Jogginganzug. :)

Einen schönen Start in die neue Woche wünscht

Samstag, 16. Januar 2010

manchmal rappelt

es mich ja ;-)))

und ich MUSS UUUUUNBEDINGT mein nähzimmer aufräumen!

heute waren mal die schnittmuster dran. alles schön in hängeregister. da passen dann auch super die schnittmusterteile mit rein. die reiter werden nochmal sortiert nach OBERTEILEN, HOSEN, RÖCKEN, KLEIDERN, JACKEN. und dann das ganze nochmal alphabetisch ;-) - ja, nennt mich pedantisch *g* - manchmal brauch ich das!



und das ihr auch was von meiner aktion habt, verlose ich das schnittmuster IVY



macht einfach bis dienstag abend unter diesem post ein PIEP ;-)

aufgeräumte grüße

anke

Donnerstag, 14. Januar 2010

family sweater hats

so heißt ein kapitel in meinem neuen buch von amanda.

man benötigt einen ollen wollpullover und das schnittmuster für die mützen.



dieser hier war mal ein lieblingspulli meines mannes - hatte dann aber leider ein loch. kaputte lieblingspullover eignen sich aber vorzüglich für dieses projekt.

nach ein bisschen schnippelei und näherei



kann man dann drei neue mützen sein eigen nennen. bei uns bekam jeder eine



das unser family-look nicht ganz so uniform ist, bekam der papa die mütze mit streifen.

die motte hat mir ihre quasi aus der hand gerissen ;-)



solche recyclingprojekte gefallen mir!

und auf family-look bei mützen steh ich auch irgendwie *g*



diese mützen waren ein zwei-abende-projekt im letzten jahr. die anleitung findet ihr bei strickmasche.

lg
anke

Mittwoch, 13. Januar 2010

Auflösung

Für die Pronzessel Mia von Kati ist ein Kleidchen zum Geburtstag entstanden.


Ein Mix aus Zoe und Olivia-Unterkleid in der Größe 110/116. Die Ärmel habe ich noch ein wenig gekürzt, die kamen mir zu lang vor. War auch gut so, denn das Kleid ist auch jetzt noch reichlich, sagt Kati. ;)


Da Mia ja eine Pronzessel ist und lila liebt, habe ich ordentlich in die Glitzerkiste gegriffen. :D
Die süße Nachteule (Kunterbunt Design, von enemenemeins) glitzert ebenfalls. Hier habe ich wieder den Glitzerjersey verwendet. Den Namen habe ich mit Glitzerfolienpunkten gelegt und aufgebügelt.

Ich bin schon gespannt, wie das Kleid an Mia aussieht. :)

Bis dann,

Dienstag, 12. Januar 2010

Heute kein 12 von 12

Irgendwie hab ich im Putz- und Aufräumwahn vergessen zu fotografieren.
Deswegen fällt mein 12 von 12 diesen Monat aus. *örgs*

Dafür gibt's 'nen kleinen Teaser. ;)


Morgen mehr. :)

lg,


sachen gibt´s ;-)

aus meiner blogline - http://www.netzpolitik.org/

Nicht zum telefonieren geeignet

von markus um 15:04 am Montag, 11. Januar 2010 18 Kommentare

Bei Amazon gibt es ein “Wenger Schweizer Offiziersmesser Giant Messer, mit Schatulle” für schlappe 652 Euro mit sovielen Funktionen, wie sie sicher bei kaum einem anderen Taschenmesser zu finden sind. Soweit so gut. Grandios an diesem Produkt sind aber die Kundenbewertungen!

Da haben wir um einen die von J. Dreste aus Düsseldorf mit der Überschrift “Top-Gerät mit kleinen Schwächen”. (Hat auch nur 4 von 5 Punkten vergeben)

Wirklich ein fantastisches und handliches Allzweckgerät.
Was mich nur ein bisschen stört, ist die Tatsache, daß grundlegende Alltagsfunktionen doch teilweise etwas schwer zu erreichen, bzw. zu bedienen sind.
So ist z.B. der integrierte Teilchenbeschleuniger nur dann korrekt in Betrieb zu nehmen, wenn die Nagelfeile und der Korkenzieher in einem Winkel von exakt 107,2 Grad ausgeklappt sind.
Nervig ist auch das unangenehme Summen, das der Schutzschild-Generator von sich gibt, wenn der Schild von Luft-Boden-Rakten getroffen wird.
Außerdem ist die Notfall-Rettungskapsel mit einer Kapazität von 6 Personen eindeutig unterdimensoniert und kann nur dann abgesprengt werden, wenn das Messer sich in waagerechter Lage befindet. Hier sollte der Hersteller eindeutig nachbessern.
Wer aber mit diesen kleinen Einschränkungen leben kann, der bekommt ein Multitool an die Hand, welches man schon nach kurzer Zeit im Alltagsgebrauch nicht mehr missen möchte.
Mein persönlicher Favourit ist jedenfalls neben der sauber integrierten Schlafcouch ganz eindeutig die Antigrav-Funktion, mit der sich Lasten bis 300 Tonnen in einem Meter Höhe frei schwebend spielend leicht transportieren lassen, eine unerlässliche Funktion für jeden Familieneinkauf.



Oder die von A. Toussaint aus Karlsruhe, dem “wichtige Tools fehlen”:

Zwar bin ich insgesamt zufrieden mit diesem Multitool, aber leider treten doch immer wieder Situationen auf, in denen grundlegende Tools fehlen:

1. Ein Notstromaggregat: Unterwasserschlagbohrer und Lenkratetenziellaser sind zwar in der Theorie äußerst nützlich (und in der Benutzung gewohnt anwenderfreundlich), in der Praxis hat man aber oft keine Steckdose griffbereit. Wieviel mehr Aufwand hätte es da schon bedeutet, ein kleinen Stromaggregat zu integrieren? (Natürlich für den Einsatz unter Wasser geeignet, sonst steht man mit dem Schlagbohrer schon wieder dumm da…)
2. Einen Fluxkonverter: Braucht man ständig, NIE hat einer einen dabei. Auch hier wieder nicht. Warum sträubt sich die Industrie dermaßen dagegen?
3. Eine Repetierarmbrust: Ich verstehe diese Fixierung der Firma Wenger auf Nahkampfwaffen nicht. Da integriert man sowohl Degen als Langschwert, die kaum jemand vernünftig zu handhaben weiß, und bietet keine einzige jagdgeeignete Fernkampfwaffe? Schade!
4. Besser aufgeteilten Stauraum: Dass man bis zu 6 Kästen Bier in den ausklappbaren Stauraum bekommt, ist zwar eine feine Sache, aber was ist mit Anzugträgern? Hier wurde eine tolle Möglichkeit verpasst, eine kleine Gaderobe zu integrieren, die ein knitterfreies Aufhängen von Anzügen ermöglicht.

Allerdings muss ich sagen, dass das von Herrn Dreste erwähnte Summen des Schutzschildgenerators bei mir nicht auftritt. Das Handbuch gibt zu bedenken, dass Sie nie gleichzeitig einen Fluxkonverter in der Nähe in Betrieb haben sollten. Vielleicht war das das Problem?

Lobend erwähnt seien am Ende noch die ausklappbare Encyclopaedia Britannica und der reversible Quantennecator, mit dem es schon mehrfach gelungen ist, Schroedingers Katze zu töten…



Volle Punktzahl vergab Nutzer GSam:

wir sind letzte Woche in das Messer eingezogen und haben es nicht bereut! Nur beim Lüften habe ich mich jetzt schon öfters geschnitten, bei der Sylvester-Party bildeten einige Besucher bei der 12 Uhr-Polonaise einen Schaschlik, das war nicht sehr schön! .Aber im Untergeschoß ist eine integrierte Ambulanz und dann gleich ab in die Sauna (Pool morgen)!


Da gibts noch mehr.



ich hab mich köstlich amüsiert ;-)

hier mal noch ein bild von dem teil



bald gibt´s auch mal wieder was genähtes von mir! ;-)

lg
anke